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römischer vicus

Römischer Vicus Eisenberg
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Frühchristlicher Brotstempel 

Im Rahmen der Bauarbeiten an der Südostrand-Umgehungsstraße Anfang der 90er wurden an der Kreuzung zur K 73 (Richtung Seltenbach) römische Besiedlungsspuren gefunden.

Der Römische Vicus Eisenberg war ein Zentrum der Eisenverhüttung. Seit 1992 führt die Direktion Landesarchäologie, verschiedene Universitäten und freiwillige Helfer, regelmäßig Ausgrabungen durch. Über 20 Häuser wurden bereits freigelegt und dokumentiert. Hierzu hat die Generaldirektion Kulturelles Erbe ein Buch herausgegeben (erhältlich im Servicebüro der VG Eisenberg).

Die Funde lassen sich auf 19 v. Chr. - 450 n. Chr. datieren. Zu sehen sind rekonstruierte Keller, das Dokumentationszentrum mit original römischen Heizungssystemen und Fundamenten, zwei Backöfen, zwei Sarkophage, ein Weihestein (Replik), ein Rennfeuerofen und der Nachbau einer Grillgrube.

Bei Ausgrabungen im spätantiken Burgus wurde ein frühchristlicher Brotstempel (siehe Abbildung) gefunden, der älteste nördlich der Alpen. Zudem wurde im Herbst 2016 im Hof des Burgus, der seit 2014 wieder freigelegt wird, ein Skelett eines Mannes gefunden, der damals durch schwere Stiche und Hiebe getötet und dann in einer Grube unter großen Steinbrocken ´begraben´ wurde. Selbstverständlich werden im Vicus auch Führungen angeboten.

Alle zwei Jahre findet ein Römerfest statt. In der Stadt kann das Römermuseum besichtigt werden (jeden 1. Samstag im Monat 15-17 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung).

Impressionen vom Römerfest:




Externe Links:

Adresse:

Römerpark Vicus Eisenberg
An der K 73
67304 Eisenberg


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