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Historie der Stadt Eisenberg (Pfalz)

Die Geschichte Eisenbergs geht bis in die vorrömische Epoche zurück. Das Eisenberger Becken ist ein uraltes Siedlungsgebiet. Südwestlich von Eisenberg fand man Schlackenhalden und keltische Grabhügel – sichere Beweise für eine sehr frühe Besiedlung durch die Kelten.
Schon damals wurde hier Eisen verhüttet. Zudem wurden Gebäudefundamente, Gräber, Geräte, Münz- und Keramikfunde ausgegraben, die bezeugen, dass bereits um 500 v.Chr. eine Siedlung mit Erzverhüttung und Bronzeverarbeitung bestand. In der römischen Epoche gehörte Eisenberg neben Speyer (Nemetum) und Rheinzabern zu den bedeutendsten Siedlungen auf pfälzischem Boden.
In der unruhigen Zeit ab ca. 400 n.Chr. ist zu deren Schutz ein „Burgus“ ( = römische Kleinbefestigungsanlage, Wachturm) errichtet worden. Die Reste dieser Anlage überdauerten die Wirren der Völkerwanderung und gehen bis ins Jahr 800 n.Chr. zurück. Obwohl damit bereits sicher feststand, dass Eisenberg schon sehr lange besiedelt war, datiert die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Eisenberg auf das Jahr 763 mit der Nennung einer Schenkungsurkunde an das Kloster Gorze unter der fränkischen Herrschaft. Hier taucht zum ersten Mal der Name „Isanburc“, aus dem nach und nach der heutige Name Eisenberg entstand, auf.

In der Zeit der Herrschaft der Nassau-Weilburger, also vom 14. – 18. Jahrhundert, hat Eisenberg keine besondere Bedeutung erlangt. Im 19. Jahrhundert gehörte Eisenberg zu Göllheim.

Bedeutung gewann Eisenberg ab der Zeit der Industrialisierung der Pfalz, nach den napoleonischen Kriegen. Motor hierbei sind das Gienanthsche Eisenwerk, besonders aber der Ton- und Klebsandabbau.

Am 16. März 1963 wurde Eisenberg (Pfalz) zur Stadt erklärt.








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