Eisenberg2_klein.jpg

Städtepartnerschaften

Sanvignes Les Mines in Frankreich
Flagge Frankreich


Seit dem Jahr 1970 steht die Stadt Eisenberg (Pfalz) in städtepartnerschaftlicher Verbindung mit Sanvignes les Mines in Burgund, Frankreich.

Wer zum ersten Mal nach Sanvignes kommt, der ist wohl in erster Linie von der schönen Landschaft beeindruckt, die man in einer vom Kohlebergbau geprägten Gegend, zu der auch Hettenleidelheims Partnergemeinde Blanzy gehört, nicht unbedingt erwartet. Das auf einem Hügel gelegene Sanvignes bietet eine schöne Aussicht auf ein Landschaftsensemble, in dem heckenumrandete Weiden dominieren. Bei Ausflügen in die nähere Umgebung lockert sich das Bild noch zusätzlich durch kleine Waldstücke auf. Auf den Weiden grasen überall die weithin bekannten Charollais-Rinder.

Der regionsprägende Bergbau spielt als Erwerbsgrundlage der Bevölkerung inzwischen nahezu keine Rolle mehr, was auch dazu führte, das die Zahl de Einwohner von früher einmal 7000 auf nun rund 4800 gesunken ist.
Die Eisenberger kennen Sanvignes als Stätte vieler von Geist der deutsch-französischen Versöhnung geprägter Kontakte und Erfahrung herzlicher Gastfreundschaft.

40 Jahre Partnerschaft mit Sanvignes les Mines

Ende 1964 keimte erstmals der Gedanke im Stadtrat der Stadt Eisenberg auf, eine Partnerschaft mit einer Stadt im Ausland einzugehen. Großen Wert legte man bei der Auswahl auf gleiche strukturelle, kulturelle und wirtschaftliche Gemeinsamkeiten. Der Zufall wollte es, dass bei einem Treffen des Freundschaftskreises Rheinland-Pfalz-Burgund die Bürgermeister Heinrich Rauschkolb und Louis Veillaud als Tischnachbarn spontane Sympathien empfanden und den Weg für eine Städtepartnerschaft zwischen Sanvignes-les-mines und Eisenberg ebneten. Die erste offizielle Begegnung zwischen Eisenberg und Sanvignes-les-mines eroflgte im Jahr 1968.

Die erste Begegnung fand zwischen dem VdK und den ehemaligen Frontkämpfern auf französischer Seite in Sanvignes-les-mines statt. Beide Seiten gaben deutlich zu verstehen, dass Freundschaft an die Stelle von Feindschaft treten solle. Die Begegnungen der folgenden Jahre waren geprägt  von einer herzlichen Atmosphäre und einige haben bis heute noch enge familiäre Kontakte, mittlerweile bis in die dritte Generation.

Am 28. September 1970 fand dann in Eisenberg die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen beiden Städten statt. Bürgermeister Heinrich Rauschkolb und sein Amtskollege Louis Veillaud erklärten damals „Mit den Sitmmen unserer Herzen haben wir die Partnerschaft begonnen, mit der Vernunft unserer Herzen haben wir die Partnerschaft beschlossen und unterzeichnet, und mit der Macht unserer Herzen wollen wir die Partnerschaft erhalten.“ Dieser Satz hat auch heute, nach 40 Jahren, Gültigkeit.

Vereine, die schon auf eine lange partnerschaftliche Tradition zurückblicken können, sind der VdK und die DLRG, auch der Hausfrauenbund und die Blaskapelle knüpften schon sehr früh erste Kontakte und engagierten sich für die Partnerschaft.

Sportliche Austausche gab es beim Fußball, Turnen, Handball sowie beim Tennis. Auch die Schulen beider Länder haben seit vielen Jahren einen regen Austausch. Die erste Begegnung der Realschule mit dem College d´Enseignement Secondaire fand 1968 statt. Seit 1974 verbindet beide Schulen eine offizielle Schulpartnerschaft.

Zu besonderen Ereignissen in Eisenberg und in Sanvignes nahmen Delegationen aus beiden Städten teil. Seit 1996 nimmt eine Gruppe von Eisenbergern am Weihnachtsmarkt in Sanvignes teil. Voll gepackt mit Bratwurst, Bier und diversen Obstbränden und Weihnachtsgebäck bereichern die Eisenberger den französischen Weihnachtsmarkt.

Im Jahr 2010 wurde die 40-Jahr-Feier der Partnerschaft in Eisenberg mit einem großen Festprogramm gefeiert.

Baldock in Großbritannien
Flagge Großbritannien


Im Norden von Hertfordshire, liegt Baldock nah an Lechtworths östlicher Seite , wo die große Nordstraße den Flusses Ivel kreuzt. Baldock ist heute eine Wohnstadt mit Vorstadtservice und Anbindung an den Schienenverkehr von Cambridge nach London Kings Cross.

Die erste Ansiedlung in Baldock erfolgte östlich der heutigen Stadtmitte.
Durch Ausgrabungen wurde ein umfangreiches Eisenzeitalter und eine Romano-Britische Regelung mit Häusern und Straßen belegt, Gräber aus dem vierten Jahrhundert wurden entdeckt. Die breite Vielzahl der Waren und viele Entdeckungen sind digital im Letchworth Museum zu besichtigen.

Das größte Merkmal der Stadt ist die Gemeinde Kirche St. Mary, ein geräumiges Gebäude in der Stadtmitte mit seinem Westaufsatz des 14. Jahrhunderts, bedeckt mit einer kleinen und typischen Hertfordshire ' spike' (Kappe). Das Zentrum der Stadt Baldock rühmt sich einiger stattlicher Häuser aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die vier Hauptstraßen treffen an der Verzweigung der früheren römischen Wege zusammen.

Damit wir Ihnen ein optimales Besucher-Erlebnis bieten können, verwendet diese Seite Cookies.